Tomasz Froelich (JA): Beitritt zur Europapartei ,Identität und Demokratie‘ ist wichtig

Tomasz Froelich (JA): Beitritt zur Europapartei ,Identität und Demokratie‘ ist wichtig

Auf ihrem Bundeskongress in Apolda hat die Junge Alternative für Deutschland eine Resolution zur Zusammenarbeit mit anderen patriotischen Parteien verabschiedet. Dabei geht es u.a. um einen Beitritt der AfD zur Europapartei ,,Identität und Demokratie‘‘. Hannes Gnauck, Bundesvorsitzender der Jungen Alternative, kommentiert dies wie folgt:

Da die AfD im EU-Parlament bereits in der Fraktion ,Identität und Demokratie‘ vertreten ist, wäre ein Beitritt zur gleichnamigen Europapartei nur folgerichtig. In Zeiten geopolitischer Umwälzungen ist die Zusammenarbeit mit patriotischen Kräften guten Willens aus anderen europäischen Ländern besonders wichtig. Denn nationale Alleingänge sind in der werdenden multipolaren Weltordnung keine Option, wenn man künftig Verhandler werden statt bloß Verhandlungsmasse fremder Hegemonialmächte bleiben möchte.‘

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Alternative, Tomasz Froelich, ergänzt:

Die Zusammenarbeit mit den patriotischen Kräften unseres Kontinents ist notwendig für die Stärkung des europäischen Pols in einer multipolaren Weltordnung. Der Dexit-Beschluss der AfD ist dabei kein Hindernis. Ein Beitritt zur Europapartei ,Identität und Demokratie‘ wäre ein weiterer Schritt in Richtung mehr Kooperation. Wir fordern den Bundesvorstand der AfD dazu auf, ihn zu gehen.

Aus dem Text der Resolution:

  1. Die Junge Alternative unterstützt die Mitgliedschaft der AfD in der Europapartei, in deren assoziierter Fraktion im EU-Parlament sie Mitglied ist (aktuell ist das die Fraktion Identität und Demokratie – ID).
  2. Die Junge Alternative fordert den Bundesvorstand der AfD auf, sich für eine Mitgliedschaft der AfD in der Europapartei, welche mit der Fraktion assoziiert ist, der die AfD im EU-Parlament angehört, einzusetzen.
  3. Außerdem soll der Bundesvorstand der AfD die Kontakte zu anderen rechtspatriotischen Parteien, die nicht der ID-Fraktion und ID-Partei angehören, intensivieren und mit diesen konstruktiv zusammenarbeiten. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass der Dexit-Beschluss der AfD nicht im Widerspruch zu einer solchen konstruktiven Zusammenarbeit steht.

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